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Stadt Simmern im Hunsrück

Simmern-Rheinböllen

An der Stadtmauer von Simmern steht ein Pulverturm, der früher auch als Kerker diente. Sein bekanntester Insasse war der Räuber Johannes Bückler, der als Schinderhannes bekannt wurde. Seitdem nennt man das Gemäuer Schinderhannesturm. In einer August-Nacht 1799 gelang Schinderhannes eine spektakuläre Flucht aus dem als ausbruchssicher geltenden Turm.

Heute dreht sich im ehemaligen Verließ alles um die spannende Geschichte des Räuberhauptmannes. Auf Führungen durch die Stadt oder durch den dichten Soonwald kann man den Spuren des Räubers folgen. Dabei lernt man auch die umliegenden Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern, die Freskenmalereien der Nunkirche bei Sargenroth und den Hunsrückdom in Ravengiersburg kennen. Im Neuen Schloss in Simmern kann man außerdem das Hunsrück-Museum besichtigen.

Ein großer Teil der Region liegt im Naturpark Soonwald-Nahe. Laubwälder sind hier das ideale Areal für Spaziergänge, Wanderungen, Radtouren oder Wildbeobachtungen. Früher waren im Soonwald der Schinderhannes und der Jäger aus Kurpfalz unterwegs. Heute trifft man hier zahlreiche heimische Tierarten und vielleicht sogar die Wildkatze an. 

Im Hochwildschutzpark von Rheinböllen sind die wilden Bewohner des Soonwaldes aus nächster Nähe zu betrachten. Rundwanderwege führen durch die Gebiete der Wölfe, der Luchse, zum Muffelwild und zum Gehege des Schwarzwildes. Rothirsche und Damhirsche ziehen mit Wisenten und Bisons ihre Fährte. Verschwiegene Pirschpfade und gut getarnte Hochsitztribünen garantieren eine erfolgreiche Wildbeobachtung.

Tourist-Information Simmern-Rheinböllen 
Neues Schloß/ Schloßplatz
55469 Simmern
Webseite (www)

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